Bleicheröder Panorama um 1900

Die Umgebung der Stadt Bleicherode besitzt viele landschaftliche Reize. Etwa ein Drittel der Fläche des Stadtgebietes von Bleicherode gehören zum Landschaftsschutzgebiet der "Bleicheröder Berge". Auf Muschelkalkboden  stehen wunderschöne Buchenwälder. Auch Kiefern sind stark vertreten. Trockengraswiesen bieten vielen Pflanzen und zahlreichen Tieren eine Heimat. Im Raum der Bleicheröder Berge wachsen eine Menge seltene Sträucher und Pflanzen, darunter allein 14 Orchideenarten. Dieses Gebiet ist der nördlichste Standort von Felsenbirnen, und man findet dendrologisch und botanisch interessante Vorkommen  seltener Mischholzarten, wie Linde und Bergulme sowie einen großen Eibenbestand. Maronen, Mairitterlinge, Steinpilze  u. a. Pilzarten bereichern die Flora. Auch die Fauna ist sehr vielfältig. Fuchs, Hase, Reh– und Schwarzwild, Grün- und Buntspecht, verschiedene Raubvogelarten und viele andere Tierarten sind vorhanden.

Die Bleicheröder Berge sowie die benachbarten Höhenzüge Harz, Hainleite, Dün und Ohmgebirge laden zu interessanten Wanderungen ein. Ein gut ausgeschildertes Wanderwegenetz, das u. a. an den Gebietswanderweg Bleicheröder Berge- Ohmgebirge- Eichsfeld angeschlossen ist, bietet auf Einzelrouten von 4 bis 28 km Länge Wandermöglichkeiten für unterschiedliche Ansprüche.

Rings um die Stadt erstrecken sich die ungefähr 450 m hohen “Bleicheröder Berge”. Der herrliche Buchenwald mit seinen gut ausgeschilderten Wanderwegen schafft die Möglichkeit für erholsame Spaziergänge in der Natur.

Von der Burgstraße aus kommt man auf einem Wanderweg zur Löwenburg. Dort stand einst eine aus dem Kalkfelsen gehauene mittelalterliche Herrenburg.  ---> Sage von der LöwenburgHungerkreuz auf der Löwenburg

Blick von der Löwenburg auf BleicherodeHier oben findet der Wanderer ein gußeisernes Kreuz. Es wurde zu Ehren des Superintendenten Hahn errichtet, der sich während der Hungerjahre von 1843 - 1846 besonder für die Hungernden eingesetzt hat. Das Kreuz wurde am 27. November 1846 eingeweiht. Den Jagdhornbläsern aus Bleicherode ist es zu verdanken, dass man jetzt von dem hier oben neu angelegten “Brockenblick” die ganze Silhouette der Harzberge sehen kann. Schon 1904 sang Wilhelm Kolbe ein Loblied auf die Schönheit dieses Blickes auf die Stadt, den Harz und die Hainleite. Bei den  hier oben aufgestellten Tischen und Bänken kann man Rast unter schattenspendenden Bäumen machen und den herrlichen Blick auf die Harzberge (mit Brockenblick) und natürlich auch auf Bleicherode genießen.

Bänke auf der LöwenburgBrockenblickDie Harzberge

 

 

 

 

 

 

Beginnt man seine Wanderung in der Talstraße, dann kommt man kurz vor dem Waldrand am Schullandheim “Schneckenhengst vorbei.

Landschulheim "Schneckenhengst"Hier können Schulklassen, Vereine aber auch Privatpersonen übernachten und vielseitige Freizeitangebote wahrnehmen. Dazu zählen: Wandern auf dem Naturlehrpfad, Gestalten mit Naturmaterialien, Geländespiele, Lagerfeuer mit Knüppelkuchen und Vieles mehr.

 

 

 

 

Geht der Wanderer die Talstraße weiter, erreicht  er den Kuhbrunnen im “Langen Tal”. Er ist ein beliebtes Ausflugsziel für alle Bleicheröder. Besonders zu Pfingsten trifft man sich hier zum geselligen Beisammensein. Ursprünglich war der Kuhbrunnen eine Tränke für Kühe.

Der KuhbrunnenBlick-zum-Windoldskopf

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Kuhbrunnen                                                 Blick zum Windoldskopf von der Förster-Genzel-Straße

Wagt der Wanderer dann noch vom Kuhbrunnen den Aufstieg zu den Vogelbergklippen, wird er auch von dort durchen einen herrlichen Panoramablick auf Bleicherode und seine schöne Umgebung entschädigt.

vogelbergVogelbergklippen

 

 

 

 

 

 

 

Oft endet ein Spaziergang von uns Bleicherödern am Ententeich unterhalb der Vogelbergklippen. 

EntenteichEntenteich-Dez

 

 

 

 

 

 

 

Geht man vom Kreuz auf der Löwenburg nach links kommt man zum Windolskopf (425 m), geht man nach rechts kann der Wanderer entlang des “Kantenweges” bis zum “Krajaer Kopf” wandern und dort einen herrlichen Ausblick genießen.

Blickvom Krajaer KopfWindolskopf

 

Unterhalb des “Krajaer Kopfes” liegt der Mönchsbrunnen, der von der Waldgaststätte “Japan” aus erwandert werden kann.

WaldhausJapanMönchsbrunnen unterhalb des Krajaer Kopfes

 

 

 

 

 

 

 

Wollte man sich als Bleicheröder einen guten Kaffee zubereiten, dann machte man mit einem Wasserkanister einen Spaziergang zum “Haselborn”, einer Quelle, die in der Angerbergstraße unterhalb des Vogelberges zu finden ist.Quelle -Holzborn
 
Haselborn

Aber auch das Wasser des “Holzborns” ,ein Stückchen weiter, eignete sich hervorragend für die Zubereitung des “Türkentranks”. Das ist nun leider vorbei! Die Stadtverwaltung Bleicherode hatte im Jahre 2007 für die Quellaustritte von Haselborn und Holzborn eine mikrobiotische Wasseranalytik in Auftrag gegeben. Dabei wurde festgestellt, dass das Wasser beider Quellen Keime und Bakterien enthält und somit nicht mehr als Trinkwasser geeignet ist.

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